Donnerstag, 29. September 2016

Nordlichterparty

Diese Woche ist aber was los am Himmel. Durchgehend ist die KP, also die Stärke der Nordlichter, extrem hoch. Sobald es dunkel ist, tanzen sie am Himmel!
Aber was soll ich noch groß rum reden hier, wir waren natürlich draußen und haben das Spektakel für euch festgehalten!











Gestern Abend wurde sogar in Teilen von Reykjavík die Straßenbeleuchtung abgeschaltet, damit man die Lichter noch besser sehen kann! Doch trotz höherer KP als am Vortag hielten sich die Lichter eher zurück und nur manchmal waren sie wirklich gut zu sehen. Aber so eine Stadt im dunkeln zu sehen, hat schon was.
Ich werde die Fotos die Tage nochmal durchsichten, also ruhig nochmal vorbeischauen, bald gibts noch mehr Bilder! 

Jonathan und Laura,
auf der Jagt nach Nordlichtern
 

Donnerstag, 15. September 2016

Reise-Nachtrag: In 6 Tagen um Island

Here we go again.
Ein kleiner Nachtrag zu unserem großen Reisemonat.

Die Reise begann am 21. Juli
Nur Jakob, Ich und ein kleiner Citroën C1. Der Plan: Einmal um die Insel in 6 Tagen.
Keine Hotels, nur zelten.

Tag 1:
Am ersten Tag mussten wir ein Gefühl dafür bekommen, wie viel Strecke wir pro Tag zurücklegen müssten, um es rechtzeitig zu schaffen. Wir heizten los und erkundeten Snæfellsnes und alles davor, die Klassiker eben. Es wurde schon spät und unser eigentliches Ziel war Búðardalur, jedoch waren wir uns sicher, dass diese Strecke von Stykkishólmur unmöglich zu schaffen war. Also fuhren wir zurück nach Borgarnes, um dort zum ersten Mal zu nächtigen. Der Campingplatz dort hat eine wunderschöne Aussicht auf das Watt und die umliegenden Berge und vom direkt nebenan liegenden Hügel konnte man sehr gut den Sonnenuntergang beobachten. Aber leider keine Dusche...
Tag 2:
Leicht verkatert ging es los, wir hatten ein bisschen was aufzuholen. Ziel war Dalvík, ein kleines verschlafenes Dörfchen oben im Norden mit wunderschöner Fjordlandschaft. Sprit hatten wir noch reichlich (dachten wir zumindest) und die Laune war gut. Nach einigen kleinen Zwischenstopps zum Bewundern der Landschaft, wurde langsam der Sprit knapp. Wir hielten an der nächsten Tankstelle und tankten.
[Man muss dazu sagen, dass quasi alle Tankstellen hier mit Selbstbedienung operieren, sprich man bezahlt erst und tankt danach. Überschuss wird einem zurücküberwiesen. Das wussten wir zu diesem Zeitpunkt nicht.]
Wir hatten eine digitale Tankanzeige, die vorher auf einem von sechs möglichen Balken war. Nach dem Tanken gings gleich weiter. Etwa 70km später schaute ich beiläufig auf die Tankanzeige, in dem Gedanken, dass die Anzeige jetzt zumindest beinahe voll sein sollte (es kann ja bei manchen Autos etwas dauern, bis der Zeiger nachrutscht.) 1 Balken war voll. Ein ungutes Gefühl machte sich bei uns breit. Aber wir dachten, es wäre vielleicht ein Defekt, so richtig Sorgen müsste man sich erst machen, wenn die Anzeige jetzt noch runter geht. Sie tat es. Wir schlauen Köpfchen hatten es irgendwie vermasselt, zu tanken.
Laut Google war die nächste Stadt mindestens 50km entfernt. Und wir auf Reserve. Mein Handy hatte nur noch 10% Akkuladung, weil wir zwar den Autoladeadapter dabei, aber das korrekte Kabel vergessen hatten. Zu allem Überfluss kam eine Nebelbank vom Meer her, wie ich sie noch nie erlebt habe. Teilweise war unsere Sicht auf etwa 3-5 Meter beschränkt. Im Schneckentempo quälten wir uns über die Fjorde. Jakobs Internetgeschwindigkeit ließ immer mehr nach, was es sehr schwer machte, herauszufinden, wie weit es noch war.
Da sahen wir sie! Aus dem Nebel schälte sich eine kleine Tankstelle mit zugehörigem Häuschen aus dem Nebel. Früher als erwartet, sie war bei Google und auf unserer Karte nicht verzeichnet. Überglücklich parkten wir bei der Zapfsäule. Das Häuschen war schon leer, die Tankstelle hatte offiziell schon seit einer Stunde zu. Aber das machte ja nichts, die Zapfsäule war mit Kartenlesegerät ausgestattet. Karte rein, Betrag eingegeben, Pin rein, piep. Nichts. Eigentlich hätte es laute Geräusche machen sollen, um zu zeigen, dass die Pumpe in Bereitschaft war. Erster Versuch zu tanken: Fehlanzeige
Karte rein, Betrag eingegeben, Pin rein, piep. Nichts. Tanken: Fehlanzeige
Karte rein, Betrag eingegeben, Pin rein, piep. Nichts.
Karte rein, Betrag eingegeben, Pin rein, piep. Nichts.
Karte rein, Betrag eingegeben, Pin rein, piep. Nichts.

Wir waren am Verzweifeln. Da hatten wir es doch tatsächlich zu einer Tankstelle geschafft und dann ging sie nicht.. Der Nebel umschloss uns von allen Seiten, hatte er doch vorher kurzzeitig etwas nachgelassen.
Wir mussten weiter, es gab keine andere Alternative.
mit Durchschnittstempo 25 quälten wir uns durch den Nebel, der rasant wieder an Masse zunahm. Uns begegnete kaum jemand. Der Nebel wurde immer dichter, zu allem Überfluss wurde die schön asphaltierte Straße auch noch zu einer holprigen, hügeligen Kiesstraße. Das Ganze kam uns vor, als hätte es Stunden gedauert. Links von uns der Abgrund in den Ozean, den wir nicht einmal sehen konnten vor lauter Nebel. Rechts von uns die massiven Berge. Es war imposant und schön, auch in unserer misslichen Lage. Es ging durch einen einspurigen, schlecht beleuchteten, fast 1km langen Tunnel. Sehr ominöse Stimmung ergriff uns.
Dann fuhren wir um die letzte große Biegung des Fjords. Der Nebel lichtete sich und da lag es: Siglufjörður!
Wir hatten es zumindest zurück in die Zivilisation geschafft!
Wir fuhren langsam durch den kleinen Ort mit Tempolimit 35, die Augen offen nach einer Tankstelle. Wir durchquerten den gesamten Ort auf der Hauptstraße und fanden...nichts..keine Tankstelle. Wir konnten es nicht fassen. Wir wussten, wir würden es nicht zum nächsten Ort schaffen, wir waren froh, dass die Reserve überhaupt so lange gehalten hatte. Es musste doch in diesem kleinen Kaff eine Tankstelle geben. Wir fanden sie, mit viel Ach und Krach. Es war eine richtige "klassische" Tankstelle nach dem Prinzip: Erst tanken, dann reingehen und bezahlen. Genüsslich füllten wir den Tank auf und warteten so lange an der Tankstelle, bis sich die digitale Anzeige aktualisiert hatte und einen vollen Tank anzeigte.
Beruhigt ging es weiter. Dalvík war nicht mehr weit entfernt, nur noch etwa 40km. Es wurde auch schon langsam dunkel, aber nur seehr langsam.
Nun erwarteten uns noch mehr Tunnel, zusammen etwa 10km lang. Sie waren jedoch besser beleuchtet, es gab eine Gegenspur und wir hatten wieder Benzin im Tank. Über kurz oder lang kamen wir im knuddeligen Dalvík an. Der Campingplatz war schnell gefunden. Dieser hatte eine Dusche und sogar einen kleinen Gemeinschaftsraum mit Küche. Die Sonne ging unter über dem Meer und den Bergen, es war ein wunderschöner Anblick. So endete der Tag ereignisreich, aber positiv.

Tag 3:
Früh los nach einer ausgiebigen Dusche. Heute geht es zum Mývatn, dem Mückensee. Unterwegs der eine oder andere Wasserfall, jede Menge Schafe und umwerfende Landschaft, gepaart mit epischer Musik. Oh und natürlich Akureyri, die zweitgrößte Stadt Islands. Wir fuhren nur dran vorbei, wir hatten es eilig.
Das Wetter war meist gut, jedoch auch gelegentlich mal regnerisch. Ich hoffte auf Regen am Mývatn, weil das die Anzahl der Mücken auf ein erträgliches Minimum reduzieren würde. Ich wurde mit Sonnenschein belohnt. Wie sollte es auch anders kommen. Die Mücken flogen in Schwärmen so groß wie Tanklaster, so kam es uns vor. Es war fast unaushaltsam. Wir blieben nicht lange. Wir hatten jedoch auch ein anderes Ziel im Auge.
Jeder, der von Island hört, hat bestimmt auch schon von der Blauen Lagune gehört. Die Preise dort sind nur so unverschämt teuer, dass wir bisher nie dort waren. Eintritt im Winter für Erwachsene kostet umgerechnet etwa 40€. Im Sommer sind es etwa 60€. PRO PERSON.
Im "Mývatn Nature Bath" kriegt man das selbe Aangebot an warmem Wasser in der Natur für einen Bruchteil des Preises. Wir schummelten uns als Studenten rein und zahlten nur noch etwa 15€. Nicht unbedingt günstig, aber immerhin waren wir drin und waren nicht jeder 60€ losgeworden. Im Nature Bath bot sich uns ein interessanter Anblick. Inmitten des Lavagesteins befand sich ein riesiges Becken, gefüllt mit Menschen die alle nur so vor sich hindümpelten im dampfenden Wasser. Ich muss sagen, es war schon beeindruckend, aber beim besten Willen: Es gibt bessere Bäder. Die Aussicht war gut, zugegeben. Aber es war latent überfüllt und der Boden merkwürdig schleimig/schlammig. Es gibt viele Hotpots in Island, die zwar deutlich kleiner, aber dafür abgelegener, besser situiert und auch noch gratis sind. Deswegen war ich nicht sehr angetan. Dennoch war es eine nette Erfahrung.

Der nächste Halt war das Sulfatarenfeld, eine kleine Ebene mit vielen kleinen vulkanischen Kratern, die nach verfaulten Eiern stinkende Luft überallhin katapultiert. Nach einem kurzen Halt fuhren wir weiter, hier gab es für uns nichts Außerordentliches mehr zu sehen. Die Landschaft veränderte sich hier massiv. Sie wurde weniger hügelig und deutlich vulkanischer. Im Endeffekt befanden wir uns auf einer riesigen Ebene mit Vulkangestein, so weit das Auge reichte. Eine Straße führte ab von der Hauptstraße, weiter hinein in die massive Ebene, hin zu einer Bergkette. Hier befand sich der Dettifoss, der leistungsstärkste Wasserfall Europas, und spuckte Tonnen an braunem, gerölligen Wasser in die Tiefe. Das Rauschen ist ohrenbetäubend und der Wasserfall ist auch nicht grade klein höhentechnisch. Das Wasser fällt runter in eine Schlucht, deren Boden wir nur erahnen konnten. Das Wasser sprühte trotzdem überall hin und wir waren innerhalb von Sekunden klitschnass. Regenjacken wären in diesem Moment angebracht gewesen. Ein monumentaler Wasserfall, den (so scheint es) keine Zeit der Welt zum Versiegen bringen kann. Seine Abgelegenheit führt jedoch nicht dazu, dass er wenig besucht wird, oh nein. Der Parkplatz war rappelvoll, dabei war es bereits später Nachmittag. Wir hatten noch einen weiten Weg vor uns. Bis nach Egilsstaðir waren es noch gute 160km. Diese gestalteten sich als eher eintönig, die Ebene streckte sich nur so. Gelegentlich musste man um einen riesigen Berg rangieren oder durch ein kleines Tal fahren, wir sahen auch einen doppelten Regenbogen. Aber sonst bot dieser Ort wenig Abwechslung.
Sehr unscharfes Bild leider, aber ganz undeutlich rechts neben dem Regenbogen ist ein unscheinbarer zweiter. Ich habe das Bild ausnahmsweise mal über den Rand gehen lassen, aufgrund von Visibilität.
Wir kamen schlussendlich in Egilstaðir an, nach einer finalen Fahrt durch einen großen Canyon. Dieser Campingplatz hatte zwar eine Dusche, aber war extrem voll mit riesigen Campingwagen, einer größer als der andere. Im Nieselregen endete dieser Tag im Zelt.

Tag 4:
Es begann mit viel Nebel und gelegentlichem Regen. Wir wollten zuerst über den Pass nach Seyðisfjörður, danach wieder zurück und für danach hatten wir noch keinen Plan. Also auf über den Pass.
Man muss dazu sagen, dass der Pass an sich schon einen Abstecher wert ist normalerweise. Dort oben liegt nämlich fast das ganze Jahr über Schnee und die Seen mit Eis, die sich dort bilden, werden häufig vom Licht sehr magisch angestrahlt.
Aber was sahen wir, als wir oben waren? Nebel, nichts als Nebel.
Wir sahen weder den Schnee, noch die Seen, noch das Eis darauf. Nur einen extrem langsamen Fahrer im vorderen Auto, der ohne Scheinwerfer im Schritttempo dahinkroch. Lichthupe, echte Hupe, nichts brachte ihn dazu, sein Licht anzuschalten. Hinter uns bildete sich schon eine Schlange, weil keiner wagte, bei dem Nebel zu überholen. Auf der anderen Seite entschieden wir uns, gleich zurückzufahren. Für Seyðisfjörður hatten wir leider keine Zeit.

Wir hielten erst wieder in Stöðvarfjörður, einem kleinen Dorf. Dort gingen wir ein wenig an den Hafen, aßen etwas und fuhren schlussendlich weiter. Wir wussten noch nicht genau, wo wir nächtigen würden, wir hofften, etwas Geeignetes zu finden. Unsere Versuche blieben vorerst fruchtlos. Aber dann fanden wir ihn. DEN Campingplatz. Nicht weit von Höfn entfernt lag er, unglaublig leer, seeehr viel Platz und jeder hatte Platz für sein eigenes Lagerfeuer. Es gab auch einen Gasgrill, den man hätte benutzen dürfen, aber wir entschieden uns für das offene Feuer. Feuerholz zu finden stellte sich in einer Landschaft ohne Bäume als Herausforderung dar, aber wir meisterten auch das. So saßen wir dann abends an unserem Lagerfeuer, hörten Musik und ließen es uns gut gehen.

Tag 5:
Wieder früh los und entspannt losgetuckert. Halt war am Jökulsárlón, dem Gletschersee Islands. Ein imposanter See gefüllt mit Eisbrocken, die zum Teil älter sind als unsere Zeitrechnung. Blau, durchsichtig und manchmal schwarz glänzt das Eis, die Luft ist erfüllt mit Möwen, Papageientauchern und Raubmöwen, die Jagd auf die anderen Vögel machen. 
Am Strand sind riesige Eisklotze, die fast wie Skulpturen aussehen, so voller Anmut und Grazie.



Nach ausgiebiger Betrachtung ging es weiter zum Skógarfoss. Es ist ein vergleichsweise kleiner, aber nichtsdestotrotz ein schöner Wasserfall. Da es bereits später Nachmittag war, überlegten wir uns, ob wir nicht auf dem Campingplatz dort übernachten wollten. Wir entschieden uns dagegen, da es sehr nass dort war, sehr voll und auch sehr laut durch den Wasserfall. Wir wollten noch weitergucken, bevor wir uns zur Ruhe legten. Schlussendlich fuhren wir noch am Eyjafjallajökull (dem Vulkan, von dem nach dem Ausbruch 2010 fast jeder einmal gehört hat) und einem weiteren Wasserfall vorbei, dem Seljalandsfoss, den wir uns aber nur kurz aus dem Auto angeguckt haben und dann weiter sind.
Der nächste Halt war das abgestürzte Flugzeug am Sólheimarsandur. Eine knappe Stunde Fußmarsch vom "Parkplatz" war das gute Stück entfernt. Der Weg dorthin war sehr sehr eintönig, es gab nur Steine zu sehen auf einer flachen Ebene. Dort war es einmal erlaubt, bis in die Nähe des Wracks zu fahren, doch unvorsichtige Offroadfahrer brachten die Besitzer des Grundstückes dazu, dieses Privileg zu wiederrufen, seitdem muss man laufen. Das Wrack ist eher unscheinbar. Es ist schon ein abgestürztes Flugzeug, aber irgendwie "nichts Besonderes". Es ist so heruntergekommen, die Hälfte fehlt bereits. Es ist noch erstaunlich stabil, die Fassade ist zum größten Teil intakt. Man kann rein- und auch raufklettern, wenn man es schafft.
Hvolsvöllur war unser letzter Halt an diesem Tag.
Kleines Dorf, kleiner Campingplatz. Skandinavische Zeltnachbarn.
Zuerst waren wir etwas genervt von unseren Nachbarn, weil sie recht laut waren und der Campingtisch direkt neben unserem Zelt stand. Dann "klopfte" jemand an unsere Zeltplane. Wir öffneten und wurden gefragt, ob wir uns nicht dazusetzen wollen. Wie sich heraausstellte, hatten die Skandinavier (2 Finnen, 1 Dänin, 1 Norwegerin) jede Menge Alkohol bei einer Hochzeit abgegriffen und wollten ihn "loswerden". Wir willigten ein, wohlwollend.
Der Abend wurde sehr lang..
das einzige Foto des Abends
Wir entschieden uns im Laufe dessen, am nächsten Tag spät loszufahren, da ich mich außer Lage sah, zu fahren.

Und so kam es.

Tag 6:
Um 11 Uhr wachte ich auf. Ich konnte definitiv erstmal nicht fahren. Das fühlte ich instinktiv.
Ein Blick auf Jakob, als er aufwachte, sagte mir, dass es ihm mindestens genauso beschissen ging wie mir.
Die Skandinavier waren schon weg, hatten uns aber noch 6 Bier dagelassen, die wir in den Kofferraum verfrachteten. Alleine bei dem Anblick wurde uns schon übel. Wenigstens war schönes Wetter.
Eigentlich hatten wir für heute geplant, entspannt nach Hveragerði zu fahren, um im Heißen Fluss zu baden. Wir entschieden uns, diese Idee sausen zu lassen.
Wir lagen in der Sonne rum........
Die ganze Zeit..
Um 17 Uhr machten wir uns auf die Socken und fuhren seeeeehr langsam los. Wir waren zum Glück nicht mehr weit von Reykjavík entfernt. Ich fuhr so vorsichtig, dass ich mehrfach von hinten angehupt wurde, aber das war mir egal.
Wir kamen ohne größere Zwischenfälle in Reykjavík an (zum Glück).
Zu allem Überfluss hatten die anderen Freiwilligen (noch die Alten zu diesem Zeitpunkt) ein großes BBQ veranstaltet und wir stießen dazu. Wir waren ungesprächig und verzogen uns schnell wieder.
Und so endete der Tag, schneller als er begonnen hatte.
Ein Roadtrip mit Höhen und Tiefen, mit viel Gefahre, guter Musik und bombastischer Aussicht. Mit kleinen Panikattacken wegen Spritknappheit.
Aber unvergleichlich und einzigartig!

The End

Zur Abwechslung mal nur Ich,
Jonathan

Mittwoch, 7. September 2016

VERÄNDERUNG!

Willkomen zurück beim unregelmäßigsten Blog Islands.
Ihre Blogger Laura und Jonathan melden sich zurück mit spannenden Neuigkeiten!
Die Neuen sind da!

Naja gut, kommen wir zur Sache.
Wir sind jetzt wieder eine stattliche Anzahl an Leuten in der WG, nicht so wie kurz nachdem alle wegwaren.
Im Endeffekt werden mit Laura und Mir 9 Leute hier wohnen. Davon sind 4 Deutsche, 1 Österreicherin, 1 Spanierin, 1 Mexikaner und 2 Briten.
Honorable Mentions (Freiwillige, die vorrübergehend bei uns waren/sind, bis sie weiter zu ihren Projekten gehen): 1 Britin, 1 Nepalese, 2 weitere Deutsche, 1 Östereicherin (die aber schon seit Februar hier ist) und eine Ungarin.
(Fast) Alle waren bei uns auf der Durchreise, also konnten wir mit allen etwas plaudern und wir verstehen uns super mit allen. Die Zimmerverteilung funktioniert auch (noch) sehr gut, wir werden sehen, ob sich da noch was ändert.
Die erste gemeinsame Aktion war schwimmen gehen mit allen derzeit Versammelten. Es hat schon echt was Cooles, lauter Fragen zu beantworten über ein Land in dem man ja eigentlich noch nicht sooo lange lebt, aber trotzdem wie ein Experte wirkt, weil man die grundlegenden Fragen beantworten kann. Auch ein bisschen mit der erlernten Sprache anzugeben ist schon irgendwie verlockend. Alle hier haben sich gut eingelebt und wir haben schon viele Pläne, was wir noch alles zusammen unternehmen. Vorvorgestern haben wir Pizzen für alle geholt, was an sich schon eine Odyssee war durch falsch gebackene Pizza, Öffnungszeiten, und und und.
Abends sitzen wir jetzt häufig noch lange unten bis spät in die Nacht mit den Anderen. Das konnten wir lange Zeit nicht machen, da wir uns nie wirklich willkommen gefühlt haben. Es ist einfach schön.
Uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuund!
Die Nordlichter sind zurück!!
Wir haben sie jetzt schon 2mal wiedergesehen. Und auch in Zukunft werden sie wohl auch wieder auftauchen.
Bis dann, bei unserem nächsten unregelmäßigen Blogeintrag!
Laura und Jonathan