Montag, 13. Februar 2017

Wie wir kriminell wurden


Okay, das ist ein etwas verwirrender Titel, nicht wahr?
Nun, lasst mich erklären.

Laura und Ich sind jetzt tättowiert.
Wir beide wollten uns als permantentes Andenken an Island tättowieren lassen und haben das im Endeffekt auch durchgezogen.
Warum sind wir deswegen kriminell?
Nun, es gibt eine Facebookseite, die auf satirische Art und Weise tättowierte Menschen stigmatisiert und mit ihren Posts darstellt, dass alle sogenannten "Tintlinge" automatisch Kriminelle sind.

Naja, zurück zu unserem Einstieg in die Kriminalität.
Der Termin war am 9.2. bei einer Auszubildenden Tättowiererin Downtown. Laura wollte sich den Vegvísir, der isländischen "Kompassrune" stechen lassen. Dieser soll (laut uralter isländischer Runenkunde) verhindern, dass man sich verirrt und dass man immer seinen Weg findet.
Laura sah darin für sich die Bedeutung, dass dieses Jahr ihr geholfen hat, ihren weiteren Lebensweg zu finden und sich zu entscheiden, was sie nach dem FSJ anstellen möchte.

Ich entschied mich für einen Bären, der "erfüllt" von Bäumen und Bergen ist. Dieses Tattoo hat für mich mehrere Auslegungsweisen. Der Bär repräsentiert darin mich und die Natur Island. Ich bin sozusagen erfüllt von diesem Land, von seiner atemberaubenden Landschaft und unbeschreiblichen Schönheit. Es gibt zwar eigentlich keine Bären in Island, aber da kommt die nächste Metapher ins Spiel. Ab und zu, alle paar Jahre, werden EisBÄREN nach Island von Grönland angeschwemmt auf Eisschollen. Sie verweilen meist nur kurz hier. So wie ich.
Bonus: Das Wappentier von Berlin ist ebenfalls ein Bär.








Damit, einen schönen Tag euch noch!
Auf ein baldiges Wiedersehen,
Laura und Jonathan

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