Donnerstag, 28. April 2016

Frisbees und Hotdogs

Der Alltag hält uns gefangen.
Jeden Tag arbeiten, nachmittags gammeln, vielleicht mal aufräumen, essen und schlafen.
Was soll man denn da noch erzählen!

Vielleicht das Wetter???
Der Frühling ist da, seit guten 2 Wochen fast durchgehend Sonnenschein und gefühlte 17°C draußen. Außer heute... Gluggaveður... Fensterwetter... Sieht schön aus. Von drinnen. Draußen ist es kalt und windig... :(

Okay, genug auf dem Wetter rumgeritten.
Gestern war ne schicke Pylsur-Party. Hot Dogs!!!
Alle Freiwilligen haben was mitgebracht: Brot, Senf, Ketchup, Zwiebeln, Würstchen, sogar Tofuwürstchen für die Veggies. Es war super lecker. Aber nach 2 Stück war man dann doch leider schon satt.
Danach gings in den Park. Der is nämlich auch gleichzeitig ein Golfplatz. Für Frisbeegolf. Nie von gehört? Ich früher auch nicht!
9 Löcher in Form von Körben hat der Park zu bieten. Und da muss die Frisbee rein. Mal aus 50m Entfernung, mal 100m, mal ist der Korb zwischen Bäumen, mal muss man um die Kurve werfen. Es macht echt Spaß!
Und eine Frisbee werfen kann sogar ich, habe sogar getroffen! Obwohl ich nich ziehlen kann! Ok ja, es war nur aus 2m Entfernung... Aber getroffen!


Nach dem Spiel gings wieder nach Hause und ein schöner Sonnenuntergang zeigte sich im Park.



Ansonsten läuft es immernoch gut in den Kindergärten.
Jonathan wartet immernoch auf Updates, aber bisher passiert bei ihm nichts. Abwarten.

Ich habe heut gelernt, mich mal richtig durchzusetzten. Meist gebe ich im Kampf mit einem Kind nach einer Weile auf und übergebe an jemanden, der mehr Isländisch kann. Doch heute Nachmittag hatte ich eine kleine Meinungsverschiedenheit mit einem Mädchen. Sie hat nämlich mit Bauklötzen gespielt und wollte sie danach nicht mehr aufräumen. Auch nicht mit meiner Hilfe. Nach gefühlt 45 min rumdiskutieren und immer wieder zurückholen zu den Bauklötzen hat dann ein anderes Kind angefangen, aufzuräumen. Als Dankeschön hat sie dann von mir einen Belohnungssternstempel auf die Hand bekommen. Den wollte Madame natürlich auch. "Nein, sie hat aufgeräumt, du nicht. Du bekommst keinen Stern." Da war das Gezehter erstmal groß. Aber sie muss es lernen. Und ich hab mich nicht unterkriegen lassen. Yeeeaaah :D
Also mir tat es schon Leid, dass sie geweint hat... Aber vielleicht räumt sie das nächste Mal auf.


Was mir jetzt noch einfällt... Panama Papers, ist ja immernoch aktuell.
Mein letzter Stand der Dinge ist, dass 3 Namen auf dieser Liste von Isländern sind.
Auch muss ich mich korrigieren. Die Demo nach der historschen Montagsdemo kurz nach Erscheinen der Panama Papers war nicht nach dem Motto "Hurra der Premier ist weg".
Es wird immernoch täglich gegen die regierende Partei demonstriert. Der ehemalige Premier war ja nur einer auf der Liste, gut möglich, dass da noch mehr sind. Das Vertrauen ist einfach gebrochen.
Aber jetzt Neuwahlen anzuordnen wäre massiv teuer. Und nächstes Jahr sind eh Wahlen, aber bis dahin muss man die Partei dann halt noch "aushalten".

Wir warten ab, was passiert.
Grüße,
Joni und Lauri

Donnerstag, 21. April 2016

Prokrastination

Hallo...
wir dachten mal, wir melden uns mal wieder nach über einer Woche. Wir haben es effektiv vor uns hergeschoben, einen neuen Eintrag zu schreiben. Aber jetzt sind wir zurück!

Um euch auf den neuesten Stand zu bringen, hier in Kurzform unsere vergangene Woche.
Mittwoch (13.4.) → letzter Blogeintrag
Donnerstag → Sonnenbad im Garten
Freitag → Lauras Erste-Hilfe Kurs & Kino & mein Kindergarten
Samstag → Haare schneiden & Großes Fressen
Sonntag → faulenzen
Montag → Ich bin krank & der größte Einkauf ever
Dienstag → Sprachkurs
Mittwoch → Neuankömmling
Heute → Blog schreiben

Soooo, kommen wir nun zu den Details.
Letzten Donnerstag war eigentlich nicht viel los, Laura und Ich waren beide arbeiten, es war anstrengend. Die kleinen Scheißerchen scheißern immer noch froh vor sich hin und wir gehören immer mehr dazu.
Aber am Nachmittag haben wir uns hinten in den Garten gesetzt und es uns da mit einer Decke bequem gemacht. Das Wetter hat auch mitgespielt, zur Abwechslung hat der Wind abgeflaut und die Sonne konnte ihre ganze Kraft von 9°C entfalten. Das klingt vielleicht nicht nach viel, aber hier ist das für Frühling super!
Ne knappe halbe Stunde konnten wir so sitzen und dann kam der Wind wieder, aber die Zeit auf der Decke war trotzdem schön.
Freitag war Lauras Kindergarten für Eltern und Kinder geschlossen. Mitarbeiterbesprechung und Erste-Hilfe Kurs waren an der Tagesordnung. In der Mitarbeiterbesprechung ging es hauptsächlich um das Verhalten der Kinder und wie man damit umgehen könne. Es gibt wohl ein paar Problemkinder, z.T. auch mit geistigen Behinderungen oder sozialen Einschränkungen, deshalb muss man da besonders vor- und nachsichtig sein. Beim Erste-Hilfe Kurs hat Laura gelernt, wie man ein Baby wiederbelebt, ebenso wie bei 5-6 Jährigen und bei Erwachsenen. Mit "Wiederbeleben" meine ich in diesem Fall Herz-Lungen-Wiederbelebung, im Englischen auch kurz "CPR" genannt. Einen Vortrag zum Verhalten bei Verbrennungen, Giften, Kopfverletzungen etc. gab es auch.
Bei mir gab es ein paar brisante Infos über meinen Kindergarten. Eine der Mitarbeitern hat nämlich beim Ministerium für Bildung angerufen und sich dort über die Rechtslage und Richtlinien für Kindergärten informiert und dort einige Unstimmigkeiten gefunden. So ist es z.B. Vorschrift, dass mindestens 2/3 aller Mitarbeiter eine isländisch anerkannte Kindererzieherausbildung besitzen. In meinem Kindergarten besitzen 0/7 solch eine Ausbildung. Zusätzlich ist mein Status als Freiwilliger unklar, da nicht 100%ig geklärt ist, ob ich als Arbeitskraft zähle, mir somit also Kinder "anvertraut" werden dürfen (momentan bin ich direkt für 4 Kinder in meiner Gruppe verantwortlich). Es gab auch mehrere weitere Unstimmigkeiten, auf die die Leiterin mehrfach hingewiesen wurde, aber die sie konsequent ignoriert hat und sich sehr ungehalten dem Personal gegenüber verhalten hat. Ich habe das auch an meine Organisation vor Ort weitergeleitet und diese hat mich am Dienstag eingeladen, vor dem Sprachkurs vorbeizukommen und das zu erläutern. Es ist weiterhin unklar, was mit dem Kindergarten passieren wird.
Am Abend sind wir ins Kino gegangen, da momentan die Norwegischen Filmfestspiele stattfinden und es viele Filme gratis zu sehen gibt. Wir entschieden uns für "Louder than Bombs", vom norwegischen Regisseur Joachim Trier. Ein super Film, sehr empfehlenswert. Es ist ein dramatischer Film, der sich um einen Vater und seine 2 Söhne dreht, die ihre Mutter/Ehefrau durch einen Autounfall verloren haben und ihre darauffolgende Geschichte. Hier ein Trailer für einen kleinen Eindruck.




Samstag hatten wir frei und nahmen ein schon lange angepeiltes Projekt in Angriff: Mir die Haare zu schneiden. Nachdem sich Laura Mut angetrunken hatte (nur Wasser, keine Sorge) legte sie auch schon los mit dem Rasierer. Die ganze Wolle kam ab. Nur etwa 5cm blieben übrig. Laura ging auch noch mit der Friseurschere rüber (danke Jana!!) und nach ner guten Stunde wars dann auch schon vorbei. Mir war es am Anfang schon ein bisschen zu kurz, aber in dem Moment ging es eben einfach nicht besser mit den gegebenen Umständen. Den ganzen Prozess haben wir hier für euch festgehalten:
 
Die Qualität ist leider von Blogger massiv runtergeschraubt worden, deshalb erkennt man nicht so viel.... aber wir habens versucht... Bestimmt 3h lang...

Nachmittags fingen wir dann an zu kochen für das große Essen, was am Abend anstand. Unsere WG hatte sich mit der anderen kleineren WG kurzgeschlossen, ein "Bankett" zu veranstalten. Jeder sollte etwas zu Essen mitbringen. Das Ganze endete in einer Fressorgie. Es war viel viel viel viel viel zu viel Essen. Es war alles super lecker, es gab Salat, Nudelsalat, Kartoffeln, Hummus, Guacamole, selbstgemachte Pralinen und und und. Nachdem wir alle vollgefressen waren, haben wir noch bis etwa halb 12 Scharade u.Ä. gespielt, bis wir losmussten, um den letzten Bus um kurz nach 12 zu erwischen. Alles in Allem ein seeeeeeehr gelungener Abend. Die Kalorien spüren wir zwar heute immer noch, aber das war es wert.
Sonntag versuchten wir die Kalorien vom Vorabend auszugleichen, indem wir den Tag mit Obstsalat begannen und uns vornahmen, nur wenig weiteres zu essen. Ob es was gebracht hat? Wer weiß das schon.
Montag war ich krank und hütete das Bett. Ich habe viel geschlafen und abends gings mir wieder richtig gut. Am Nachmittag aber verließ ich zusammen mit Laura doch noch das Haus. Wir mussten mal wieder einkaufen. Das Deprimierendste, was man nur machen kann, bei den Preisen hier. Aber was getan werden muss, muss getan werden. Wir kämpften uns also durch den Bónus durch und stopften uns den Einkaufswagen so voll, wie wir uns zutrauten, zurücktragen zu können. Im Endeffekt war das doch eine erstaunliche Menge. Wir blechten fast 75€ für den Einkauf. Unser teuerster Einkauf bisher! Aber es war eben auch eine ganze Menge an Lebensmitteln. Gemüse, Reis, Nudeln, Fisch, Milch, Eier, etc etc etc. Jeeeeeeeede Menge Kram. Langsam schleppten wir uns und unseren Einkauf zurück und ich war froh, lebendig wieder da zu sein und quasi sterbend in mein Bett zu fallen. Geschlafen und Zack! war es auch schon Abend. Wieder bewegen...  Na toll...
Aber mir gings dann auch im Laufe des Abendbrotes wieder gut und ich fühlte mich fit, die Woche weiterzuleben.
Dienstag war der Sprachkurs und das davorige Gespräch mit der Leiterin von "AUS". Leider ist dabei nicht viel rausgekommen, sie sagte mir nur, dass sie kaum etwas unternehmen könne, sie wäre genauso an die Entscheidung gebunden, die das Ministerium/die Gewerkschaft treffen würde (die, die halt dafür verantwortlich sind... wir wissen es nicht genau). Ich habe ihr ein paar Vorschläge gemacht, wie man mit der Situation umgehen könnte und sie meinte, sie würde darüber nachdenken. Auch weiterhin bin ich gespannt auf den "geheimen" Prüfer, der wohl bald erscheinen wird um den Kindergarten unter die Lupe zu nehmen.
Mittwoch, also gestern, kam der neue Freiwillige aus Mexiko. Wir waren die Ersten, die ihn empfingen in der Wohnung. Wir zeigten ihm alles und er erzählte uns von seiner 3-tägigen Reise. Über Frankfurt und einen 24-Stunden Aufenthalt dort und über jemanden, der ihm wohl dort ganz nebenbei Heroin angeboten haben soll. Wilde Stories aus Deutschland!
Der Abend verlief ruhig und sehr nett, wir saßen unten, laberten und tratschten so vor uns hin. Achja, der Neuankömmling hat Alkohol mitgebracht, gerngesehene Ware, hier wo der Alkohol so teuer ist. Der wird jetzt gut dosiert, damit er länger hält.
Heute: Es ist Sommeranfang in Island (zumindest kalendarisch) und das wird gefeiert. Jeder hat frei, es ist ein offizieller Feiertag. Das nutzen wir, um zu malen, zu schreiben und generell kreativ zu sein. In der Wohnung... Aber mit Fenster offen! Dazu noch sehr entspannende Musik und das ganze läuft.

Einen entspannten Rest-Tag wünschen wir euch noch hier aus dem bewölkten Island.
Bless bless!
Jonathan & Laura

Mittwoch, 13. April 2016

Nordlichter: Klappe die Zweite

Ich habe ja gestern schon ein bisschen erzählt, was so abging. Nun weitere Details.

Die Engländerin hat also laut durchs Treppenhaus "NORTHERN LIGHTS!!!!!!!!" geschrien (die Nachbarn haben es auch gehört). Wir also runter gestürmt und vor die Tür gestellt. Es war so unglaublich dass trotz des Straßenlaternenlichts man die Nordlichter sehen konnte. Und sie erstreckten sich über den gaaaaaanzen Himmel. Plötzlich ein laaanger Lichtfaden da, der wieder verschwindet. Dann wieder einer, der sich plötzlich verdoppelt und sogar dann drei Fäden bildet! Es ist schwer zu beschreiben, aber es war wunderschön.
Nach einem 10-minütigen Aufenthalt vor der Tür und einer kurzen Meinungsabfrage ging es hoch, anziehen, und alle zusammen zum nahegelegenen Park. An den Ampeln konnte man die Lichter nun leider nicht sehen, aber 20m weiter im Park war es so dunkel, dass man sie in ihrer kompletten Schönheit betrachten konnte.
Sie tanzten hin und her, verblassten und tauchten woanders wieder auf, wo sie langsam wieder hell aufleuchteten. Sie wanderten über den nächtlichen Himmel und verschmolzen mit dem Mondlicht. Ein atemberaubendes Spektakel.
Nachdem wir uns satt gesehen und viele Fotos gemacht haben, ging es wieder zurück. Ich schon "ich geh dann mal schlafen"-Modus will den Vorhang vom Fenster zu machen. Das Licht im Zimmer war noch an. Mein Schatten viel in das Fenster und ich konnte draußen sehen, was da für eine Hammer Part abging!! "Jonathan, mach das Licht aus und komm her!!!" Die Nordlichter tanzten aufgeregt über den Himmel, hin und her, in grün und rosa. Es war unbeschreiblich. Wir starrten einfach nur staunend aus dem Fenster. Den Moment musste man einfach genießen.
Das Fenster war noch angeklappt, daher konnten wir hören, das die anderen WG-Leute auch gesehen haben was abgeht, zwei haben sich auf dem Balkon zusammengefunden und wir kamen schnell dazu. Das Spektakel beruhigte sich nach einer Weile und nur am Horizont sah man einige kleine Lichter. Kurz bevor wir nun wirklich ins Bett gingen, sahen wir eine langsame Lichtwelle über das Dach kriechen. Aber wir waren glücklich genug und warteten diese nun nicht mehr ab.

Es war ein wunderschöner Abend. Im Park haben wir ja auch Fotos gemacht, hier also auch ein bisschen Zauber für euch.








Und ein Versuch, euch die Magie in Bewegung zu zeigen:


Das waren vielleicht vorerst mit die letzten Nordlichter erstmal, die Session neigt sich dem Ende.
Aber der nächste Winter kommt.


Allerliebst,
Laura und Jonathan

Dienstag, 12. April 2016

Laura erzählt Geschichten... und OMG!

Hallöchen!
Ich bin wieder dran mit erzählen!

Also wie angekündigt:
Der Ausflug mit dem Kindergarten. Der war nicht so groß wie der von Jonathan. Wir sind einfach in eine Art Musical/Theaterstück/wir-klimpern-auf-allen-möglichen-Dingen-rum gegangen. Dieses ganze Ding war in dem Zweitgebäude des Kindergartens, ein paar Straßen weiter. Dort sind die noch jüngeren Kinder untergebracht als meine es schon sind (2-3J.). Zusammen mit denen haben wir dann den Klängen des Duos gelauscht, wo einer der beiden in der Geschichte die Stimme verloren hat und sie diese gesucht haben. Und ja, ich musste am Ende nachfragen, weil ich kein Wort verstanden habe. Aber die Kinder hatten Spaß! Ok, welche von den Kleineren mussten weinen, als plötzlich lautere Geräusche kamen, aber einer aus meiner Gruppe ist vor Begeisterung immer aufgesprungen und wir mussten ihn echt zurückhalten. Aber süß war es trotzdem. Ich fand die Show an sich wirklich sehr gut gemacht, auch wenn ich nichts verstanden habe. Das Duo bestand aus einem Mann und einer Frau. Sie hat erzählt und gelegentlich Geige gespielt. Er hat also seine Stimme verloren und auf den absurdesten Sachen Musik gemacht: an eine Schnur gebundene, leere Skyrbecher, einer Minitröte, er hat vermutlich auf einem Unterkieferknochen eines Pferdes getrommelt und sogar mit so einem quitschendem Hühner-Hundespielzeug Musik gemacht. Am Ende hat er dann wieder seine Stimme gefunden, denke ich... Ich habe ehrlich gesagt nicht aufgepasst, ob er wieder gesprochen hat, weil ich den Plot erst danach erfahren habe. Tja, des ja jetz dooof.

Diesen ganzen Freitag hat es durchgehend geregnet. Deprimierendes Wetter.
Aber seit Samstag scheint die Sonne. Es ist soooo schön! Alle sind gut gelaunt. Wir haben ja die lange Winterdunkelheit verpasst. Aber alle Betreuer freuen sich über die Sonne und die Kinder erst recht. Der aktivste Junge der Gruppe durfte ja, auf Anraten eines Doktors, fast den ganzen Winter nicht raus. Eigentlich unpraktisch, der hatte sowieso schon viel zu viel Energie. Jetzt im strahlenden Sonnenschein darf er wieder raus und er ist nach ein paar Tagen immernoch jedesmal übertrieben fröhlich, dass er nun endlich wieder raus darf.
Ansonsten gibt es nur noch ein Kind von den 22 was Angst vor mir hat. Aber der ist soweiso meeeeeega unsicher und lässt wirklich nur sehr schwer jemanden an sich ran.
Das eine Mädchen hasst mich nun endlich auch nicht mehr, vermutlich, weil ich ihren Namen richtig ausspreche. Aber das ganze ist ziemlich hilfreich, endlich kann ich ihr Gesicht von Tomatensoße oder ähnlichem säubern.
Mein einer Liebling hat mich letztens auch als einen Freund bezeichnet. Das war schön! Er hängt jetzt auch wieder sehr viel an mir, will permanent auf meinem Schoß sitzen. Früher hatte er ganz starke Probleme mit andern Kindern zu spielen, er war einfach zu ängstlich. Langsam hatten wir ihn soweit, dass er entspannt war und sogar manchmal mit andern gespielt hat. Doch letzte Woche haben großere Kinder "rennen wir ihm hinterher und erschrecken wir ihn" gespielt, als er draußen war... Nun ist alles zunichte und wir müssen bei Null anfangen. Heute ist er mit einem Mädchen draußen nur Hand in Hand rumgelaufen und hat auch wieder Angst vor ihr bekommen. Aber er hat einfach nicht den Mut oder die Kraft sich dann loszureißen. Er läuft leise weinend weiter. Jetzt müssen wir uns wieder langsam rantasten, aber solange er sich noch traut, in den Kindergarten zu kommen, stehen die Chancen gut.
Wir haben auch einen autistischen Jungen in der Gruppe. Der sieht mich auch langsam als Bezugsperson und spielt mit mir und wenn er mit der Situation nicht klar kommt, lässt er sich auch einigermaßen von mir beruhigen. Mit ihm macht es auch Spaß zu puzzeln, er kann das richtig gut. Damit kann man ihn auch immer gut beschäftigen, sonst würde er sich nur an Türen aufhalten.
Bei einem Jungen habe ich das Gefühl, dass er nicht 3 Jahre sondern 14 Jahre alt ist und somit mitten in der Pubertät. Der wehrt sich echt gegen alles. Gegen Essen, gegen das Abräumen vom Essen wenn er fertig ist, gegen das ins Bett bringen zum Mittagschlaf (am Ende schläft er fast immer). Man bekommt immer ein zickiges "Nein" als antwort, begleitet von einem Kreischen wenn man dann abräumt oder ihn zum Bett trägt. Und das jeden Tag. Pubertät und Regeln passen einfach nicht zusammen.
Was gibts noch Spannendes... Einer bekommt regelmäßig grundlose Wutanfälle. Er hat kúka gemacht und ich wollte seine Windel wechseln. Aber er wollte das nicht. Als ich das trampelnde Kind endlich auf den Wickeltisch gelegt hab, hörte er immernoch nicht auf. Am Ende habe ich jemanden geholt, der was zu ihm sagt, weil Beine festhalten einfach nichts brachte. Nunja, durch das trampeln war natürlich der Windelinhalt komplett breitgeschmiert... Wunderbar. Gestern ist er auch kreischend zusammengebrochen, weil er keine Jacke anziehen wollte. Wir boten ihm sogar eine grandiose Auswahl von zwei Jacken an! Keine wollte er. Zu zweit haben wir es dann aber doch geschafft, ihn anzuziehen und draußen wartete sein Bruder auch schon, der hat ihn dann irgendwie beruhigt. 


Sooooo, das war dann mal ein Eindruck von meiner Gruppe. Nur ein kleiner, es wäre zu viel über jedes der 22 Kinder was zu schreiben.
Ich hoffe, der Post war nicht zu lang. Aber ich hatte mal Lust zu erzählen!


Liebe Grüße,
Laura (und Jonathan)



OMG OMG OMG OMG
Ich sitze hier gemütlich und schreibe an dem Blogeintrag, plötzlich höre ich Schreie im Flur. Wir verstehen nicht, was abgeht... Doch dann verstehen wir zwei Wörter: Northern Lights!
Wir aufgesprungen, runter gerannt und, Tatsache, da waren sie: Nordlichter. Am Horizont noch das restliche Dämmern des Sonnenuntergangs. Vor der Tür direkt eine Straßenlaterne. Und man sieht sie trotzdem! NORDLICHTER UNTER EINER STRAßENLATERNE?!?!?! Heilige Scheiße. Entschuldigt meine Ausdrucksweise. Aber Heilige Scheiße.
Das wird eine kurze Nacht, Jonathan und ich stiefeln nochmal los.

Sonntag, 10. April 2016

Reykjavík bei Tag

Nach dem etwas ernsteren Post am Dienstag gibt es heute mal leichtere Kost.

Die restliche Woche verlief mehr oder weniger reibungslos.
Unser Sprachkurs fiel leider aus, weil die Lehrerin krank war. Auch in meinem Kindergarten haben eine Menge Kinder gefehlt, spezifisch in meiner Gruppe. Von ursprünglich 15 Kindern waren meist nur 3-5 Kinder da. Das führte zu stark verringerter Arbeit meinerseits, da man sich gelegentlich mal entspannen konnte.
Am Mittwoch unternahm mein Kindergarten einen Fahradausflug. Yeeeeeeeeeeeeeey. Ich hab mich super darauf gefreut, mit den Kindern Fahrrad zu fahren. Alle Kinder kamen mit, aber nur die ältesten Kinder (die ein Fahrrad besaßen) fuhren tatächlich. Die Kleineren mussten laufen, sodass 2 Gruppen entstanden. Ich und eine andere Betreuerin mussten zusammen auf etwa 25 fahrradfahrende Kinder aufpassen. Na toll.. Die fuhren nämlich auch nicht alle gleich schnell (logischerweise). Das bedeutete dann im Klartext, dass sich die Truppe auf fast 200 Meter ausstreckte. Wenn also eins von den Kindern irgendwo in der Mitte umfiel, dauerte es eine gute Minute, bis ich ankam, weil ich die Kinder ganz hinten nicht alleine lassen konnte (damit sie nicht verloren gehen). Ich konnte ja zum Glück alle Kinder sehen, da wir an der Küste entlangfuhren, aber es war trotzdem sehr anstrengend, sie im Blick zu behalten. Zu allem Überfluss funktionierte das Fahrrad, dass mir geliehen wurde, nicht richtig. Der Lenker war nicht richtig fest, sprich das Vorderrad ließ sich nicht richtig lenken. Ich konnte also nur begrenzt überhaupt fahren. Ich musste dabei den Korb, der vorne hing, festhalten und quasi damit lenken. Seeeehr umständlich, aber nicht weiter dramatisch, weil die Kinder eh super langsam waren und es kein Problem war, ihre Geschwindigkeit zu halten. Nach etwa einer Stunde Fahrt (die sich wie ein halber Tag anfühlte) waren wir dann auch schon wieder da. Insgesamt waren wir wahrcheinlich etwa 1km weit gefahren.. Auch die Betreuer der laufenden Kinder schienen ihre Probleme gehabt zu haben.
Alles in Allem war der Fahrradausflug aus Sicht der Betreuer eine Katastrophe. Die Kinder hatten Spaß, aber alle Betreuer waren maßlos überfordert, da wir viel zu wenig Personal waren, um auf so viele Kinder unterwegs aufzupassen. Trotzdem war es ganz nett, mal woanders mit den Kindern gewesen zu sein.

Laura war mit ihrem Kindergarten auch unterwegs, aber dazu demnächst mehr von Laura.

Wir haben gestern übrigens auch einen (kleinen) Ausflug unternommen!
Nichts Riesiges, aber wir waren mal wieder wo und hängen nicht nur zuhause rum.
Nach einem ausgiebigen Frühstück, welches ausschließlich aus Obst bestand ging es dann um halb 4 auch "schon" los. Unser Ziel war das Perlan, die Panorama-Aussichtsplattform in unserer Nähe. War mal was ganz anderes, die Umgebung und den Wald mal nicht bei Nacht auf der Suche nach Nordlichtern zu Gesicht zu bekommen. Es ist ein kleines, hügeliges Tannenwäldchen, sehr gemütlich eigentlich, jetzt wo in die Hügel auch wieder langsam Farbe reinkommt. Das Gras wird langsam wieder grün, die Krokusse und Schneeglöckchen blühen und die Sonne schien zu dem Zeitpunkt auch.
Unten im Perlan gab es einen kleinen Shop, den wir vorher nie dort gesehen hatten, wahrscheinlich weil er sonst nie aufgebaut war. Okay, Laden trifft es schlecht. Es war eher wie ein Flohmarkt, aber nicht mit gebrauchten Gegenständen und nur für CD's, DVD's, Bücher und Spiele. Nach einigem Herumstöbern verschoben wir den Erwerb einiger Güter auf, mit der Ansicht, der Markt würde schon auch wieder wann anders geöffnet sein.

Also gings nach oben. Von oben bot sich uns ein suuuuuuuuuuuuuuuuuuper Ausblick auf Reykjavík, das Meer und die Berge. Durch die Sonne war es recht warm und angenehm da oben. Es war tatsächlich eine ganz andere Dynamik als in der Dunkelheit, das Wetter hat auch gut mitgespielt und ein paar ganz passable Fotos zugelassen. Nach einiger Zeit war es aber dann doch recht kalt und wir beschlossen, einkaufen zu gehen und den Tag für abgeschlossen zu erklären.
5500 ISK (~40€) später waren wir dann wieder in unserem Zimmer. Auch heute sind wir wieder recht spät aufgestanden, was unternehmen können wir wahrscheinlich nicht mehr... Aber nächstes Wochenende unternehmen wir was, versprochen!

Hier sind mal ein paar Fotos von Uns, nicht nur von der Landschaft. 
Es war "Porträt-Wetter", wie Laura es getauft hat. 
(Für die Originalauflösung die Fotos einfach anklicken)




Bis dahin, viele herzliche Grüße aus Island.
Laura und Jonathan

Dienstag, 5. April 2016

Aufgespießte Bananen

Hello again!

Ihr habt es wahrscheinlich mitbekommen, ist ja Hauptthema in den weltweiten Nachrichten: Panama Papers.
Ich habe davon erst am Montag Wind bekommen, als alle im Kindergarten darüber geredet haben. Den Isländern geht das sehr nahe, da ihr Premierminister kurz nach dem Bankencrash gewählt wurde und eine Menge seiner Wahlversprechen mit dieser Aktion untergräbt. Heute morgen wollte er dann noch das Parlament auflösen, jetzt ist er zurückgetreten.
Das war so mein Stand der Dinge.

Die Reykjavík Grapevine ist eine isländische Zeitschrift, aber auf Englisch, somit ist es uns möglich, nationale Presse zu lesen. Dort gab es jetzt einen Artikel, der die ganze Vorgeschichte erklärt und zumindest für mich die Wut der Bürger nochmal verständlicher macht. Hier der Link zum selbst nachlesen.
What Did Iceland’s Prime Minister Do?
Interessant auch das Interview mit dem Primeminister.
Interview auf theguardian.com

Genauso Thema in den Medien war natürlich auch die Demonstration vor dem Parlamentsgebäude. Es passen meiner Meinung nach so 1.000 Leute auf diesen Platz. Die Teilnehmerzahlen schwanken, aber ich habe was von bis zu 23.000 Menschen gelesen, die dort waren. Wie dem auch sei, wir gehörten auch zu diesen. Wir wollten uns das nämlich mal angucken und mit unserer (kurzen) Anwesenheit auch zeigen, dass das echt "kacke" war.
Schon auf dem Weg dahin sah es so aus, als ob ganz Reykjavík auf den Beinen und dem Weg zum Parlamentsgebäude ist. Und vor Ort war es rappelvoll. Alle waren da. Junge Erwachsene, Renter, Familien mitsamt Kind und Kinderwagen, Cafébesucher, Menschen mit Schild oder aufgespießten Bananen (Bananenrepublik und so), vermutlich auch Touristen und natürlich wir.
Leider verstanden wir nichts von den Rednern aber wir haben fleißig mitgejubelt bevor wir wieder gegangen sind. Aber man hat schon gemerkt, das die Isländer not amused sind.


Heute war dann übrigens wieder eine Demonstration vor dem Parlament, oder eher eine Zusammenkunft um zu zelebrieren, dass Gunnlaugsson zurück getreten ist. Aber diesmal blieben wir zu Hause.


Ansonsten hat die Arbeitswoche wieder angefangen. Gestern waren bei Jonathan nur 4 Kinder da. Meine haben heute "Klettern wir auf Laura rum!" gespielt. Ein Mädchen saß dann auf meinem Kopf. Irgendwo war es witzig, als ich dann frei war bin ich trotzdem weggerannt.
Außerdem habe ich heute ein Kind verloren. Ich wollte mit ihm Teller holen gehen und musste ihn auf dem kurzen Weg schon immer zurück rufen. Als ich dann die Teller im Schrank durchzählte und mich wieder umdrehte, war er verschwunden. Nach einer kurzen, verzweifelten Suche kam schon ein Erzieher mit dem Vermissten um die Ecke. Na ein Glück.

In der WG geht grad wieder eine Krankheit rum. Das letzte Mal traf es ja erst mich, dann Jonathan, dann Amandine (FR) und zum Schluss Carmen (IT). Jetzt gammelt Jorge (Costa Rica) krank auf der Couch rum und ich merke auch schon wieder, wie mein Hals kratzig wird... Na hoffen wir, dass trotzdem alles gut geht!



Das wars dann auch erstmal wieder für heute.
Einen schönen Abend noch!


PS: Wok Mix war Nomnomnom :D

Sonntag, 3. April 2016

Motherfucking Nordlichter!!!

Oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott oh mein Goooooooooott

Es ist  geschehen!
Wir haben sie gesehen!
Wir haben fast schon die Hoffnung verloren!
Doch da waren sie!
Nordlichter!!!!!
AAAAAAAHHHHHHHHHHHHH!

Ja wir sind wirklich so ausgetickt als wir den kleinen grünen Schleier am Himmel sahen. Allein das reichte uns fast schon, obwohl es nur wie eine kleine grüne Schleierwolke aussah.

Doch es wurden mehr und dann leuchteten sie und tanzten und wooooooow

Wir waren einfach glücklich und sind es immernoch.

Auch wenn man in Reykjavík die Nordlichter nicht so stark sehen kann wie irgendwo im Nirgendwo, wo dann kein weiteres Licht ist, war es schön für uns.

Einfach zu sehen, wie Licht tanzen kann. Es war so schön!
Ich würde immernoch vor Freude im Kreis hüpfen, wäre es unter der Bettdecke nur nicht so warm.



Hier also ein, zwei Bilder von unseren ersten Versuchen, Nordlichter zu fotographieren.







Wir. Sind. Glücklich.



PS: Sorry Schwesterherz, dass ich dir so ins Ohr geschriehen hab, aber ich musste einfach jemanden von euch anrufen

Samstag, 2. April 2016

Ein Post über Essen

Goðan daginn!

Ich hoffe, ihr wart uns wirklich nicht zu böse, dass der letzte Post so lange auf sich warten musste.
Aber Montag war wirklich nur Bildersichtung angesagt. Jonathan suchte die Besten raus, ich bearbeitete sie, denn mit der Kamera konnte man nicht ganz die Schönheit der Orte zeigen. Ich habe das ganze ein bisschen aus den Bildern herausgekitzelt. Ich hoffe, sie haben euch gefallen.

Ansonsten ging es wie gewohnt Dienstag wieder arbeiten. Und einkaufen. Wir hatten nämlich gar nichts mehr in unserm Kühlschrank. Und viel Geld hatten wir eigentlich auch nichts mehr... Also haben wir dann mal leider auf frisches Gemüse verzichtet und uns für einen tiefgekühlten Wok Mix entschieden... Mal sehen wie das schmeckt. Noch liegt die Tüte noch friedlich im Tiefkühler (ja der, in dem seit unserer Ankunft wieder Platz ist). Nudeln kosten hier zu meiner Freude nur 1,20€. Also die Billigmarke von Bónus. Die Pizza da kostet auch nur knapp unter 2€. Warum ich das erwähne? Das landete auch im Einkaufswagen... Genauso wie das günstigste Toastbrot. Wir sind arm... Nächste Woche gibts dann aber wieder auch mal Salat.
Nach diesem Einkauf hatten wir sage und schreibe noch unglaubliche 720 Kronen. Schade, dass das nur 5,13€ sind... Aber wir haben Essen für eine ganze Woche. Das sollte uns erstmal genügen.
Gestern sind zum Glück endlich unsere Bankkarten angekommen, aber Essensgeld gibts nun mal erst Montag wieder. Ich Dummerchen habe aber natürlich auch prompt mein Onlinebankingpasswort vergessen... Ich kann also nichtmal checken, wie viel Geld ich dann überhaupt bekomme. Ich habs halt drauf. Nicht...

Das Wochenende gehen wir erstmal entspannt an. Heute hab ich ein bisschen gemalt und Jonathan am Computer gearbeitet. Heute Abend gehen wir nochmal raus, ein geomagnetischer Sturm steht an. Heißt: geile Nordlichter. Hoffen wir, dass das Wetter auch mitspielt...

Der Sprachkurs macht übrigens auch immer noch viel Spaß. Dienstag war Nominativ und Akkusativ unser Thema. Was soll ich groß rumreden, es ist fast wie im Deutschen, nur dass man im Isländischem nicht wirklich Artikel benutzt, die sind schon im Wort inbegriffen. Aber sind viele Geschlechter sind gleich:
der Fisch - fiskur ist männlich.
die Pizza - pitsa ist weiblich.
das Brot - brauð ist sächlich.
Aber die Geschlechter sind wirklich einfach abzuleiten:
-ur und -i deuten auf einen männlichen Artikel hin, -a auf einen weiblichen und einsilbige, kurze Wörter sind meistens sächlich, manchmal aber weiblich, wie z.B. die Milch - mjölk.

Im Akkusativ ändern sich dann die Endungen:
Fisch: fiskur - fisk
Pizza: pitsa - pitsu
Saft: safi - safa
Da bleibt es auch immer gleich: -ur entfällt einfach, -a wird zu -u und -i wird zu -a. Andere Wörter bleiben einfach so wie sie sind:
Brot: brauð - brauð
Milch: mjölk - mjölk

Und ja, ich habe hier jetzt nur Essen erwähnt, weil sowohl Dienstag als auch Donnerstag wir nur Essen gelernt haben. Mein Vokabelheft ist voll mit Essen. Nomnomnom. Apropos, ich bekomme Hunger. Mal gucken wie es dem Tiefkühlgemüse geht...


Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden wegen heute Nacht.
Ansonsten erstmal einen schönen Abend noch!
Laura und Jonathan