Jetzt ist es also so weit... Ein Jahr ist um.
Zeit auf Wiedersehen zu sagen!
Als erstes auf der Arbeit. Bei Jonathan lief das ganze etwas entspannter ab, ich musste sehr weinen und das letzte Mal, dass ich die Tür hinter mir zuzog, war der schlimmste Moment. Ich habe ein kleines Buch mit Bildern der Kinder geschenkt bekommen. Ich hinterließ ein Einhornkuscheltier für den Kindergarten. Jonathan bekam ein veganes Pflegeset á la Sælukot.
Dann hieß es Bye Bye zu unserem Zimmer. Unser geliebtes Zimmer. Ich erinne mich noch an den ersten Schock über dieses winzige Etwas und wie wir dann ein großes Bett bekamen, die Regale anbrachten, dem Zimmer unseren Charme gaben. Das Ganze musste leer gemacht werden...
Die Bilder sprechen da für sich.
Wir haben uns in Island verliebt und wollten auch dem Land und seiner atemberaumenden Schönheit auf Wiedersehen sagen. Also mieteten wir ein Auto und fuhren nochmal in 5 Tagen einmal um die Insel. Dieser Auflug war unvergesslich.
Rentiere, Schneestürme, Schlafen im Auto, Sonnenaufgänge über der Gletscherlagoone, eine leere Autobatterie, ein Flugzeugwrack Irgendwo im Nirgendwo, eingefrorene Reifen, wunderschöne Spiegelungen von Bergen im Wasser, das Schlittern von der Fahrbahn... Viel zu erzählen, was wir vermutlich später nochmal näher durchgehen müssen!
Jetzt sitze ich hier und schreibe diesen Eintrag. Unser Zimmer bewohnt schon jemand anderes, unser Fach in der Küche ist auch besetzt. Wir sind Gäste in unserem Zuhause. Ein merkwürdiges Gefühl. Morgen geht es dann zur Bank und zum Bürgeramt, alles abmelden. Abends eine letzte Pizzaparty bis es dann um 3 Uhr nachts zum Flughafen geht...
Nach Hause ❤
Hallöööchen :) In diesem Blog werden wir über unsere Abenteuer im Land der Elfen und Trolle erzählen: Island. Dort machen wir ein FSJ mit dem ICJA in verschiedenen Kindergärten und sind natürlich schon meeeega gespannt! Danke nochmal an alle fleißigen Spender, dieser Blog ist besonders für euch!
Freitag, 24. Februar 2017
Montag, 13. Februar 2017
Wie wir kriminell wurden
Okay, das ist ein etwas verwirrender Titel, nicht wahr?
Nun, lasst mich erklären.
Laura und Ich sind jetzt tättowiert.
Wir beide wollten uns als permantentes Andenken an Island tättowieren lassen und haben das im Endeffekt auch durchgezogen.
Warum sind wir deswegen kriminell?
Nun, es gibt eine Facebookseite, die auf satirische Art und Weise tättowierte Menschen stigmatisiert und mit ihren Posts darstellt, dass alle sogenannten "Tintlinge" automatisch Kriminelle sind.
Naja, zurück zu unserem Einstieg in die Kriminalität.
Der Termin war am 9.2. bei einer Auszubildenden Tättowiererin Downtown. Laura wollte sich den Vegvísir, der isländischen "Kompassrune" stechen lassen. Dieser soll (laut uralter isländischer Runenkunde) verhindern, dass man sich verirrt und dass man immer seinen Weg findet.
Laura sah darin für sich die Bedeutung, dass dieses Jahr ihr geholfen hat, ihren weiteren Lebensweg zu finden und sich zu entscheiden, was sie nach dem FSJ anstellen möchte.
Ich entschied mich für einen Bären, der "erfüllt" von Bäumen und Bergen ist. Dieses Tattoo hat für mich mehrere Auslegungsweisen. Der Bär repräsentiert darin mich und die Natur Island. Ich bin sozusagen erfüllt von diesem Land, von seiner atemberaubenden Landschaft und unbeschreiblichen Schönheit. Es gibt zwar eigentlich keine Bären in Island, aber da kommt die nächste Metapher ins Spiel. Ab und zu, alle paar Jahre, werden EisBÄREN nach Island von Grönland angeschwemmt auf Eisschollen. Sie verweilen meist nur kurz hier. So wie ich.
Bonus: Das Wappentier von Berlin ist ebenfalls ein Bär.
Damit, einen schönen Tag euch noch!
Auf ein baldiges Wiedersehen,
Laura und Jonathan
Donnerstag, 9. Februar 2017
Reykjavíks Winterlichtfest
Letztes Wochenende war in Reykjavík ein Lichtfest. Nicht vergleichbar mit dem Festival of Lights in Berlin, aber Reykjavík ist ja auch etwas kleiner.
Eröffnet wurde es an der Kirche Hallgrimskirkja mit einer Rede vom Bürgermeister (die wir verpasst haben). Danach wurde die Kirche in einen Vulkan verwandelt, begleitet mit dramatischer Musik im Hintergrund und summenden Drohnen in der Luft.
Irgendwie haben wir es geschafft, danach eine große Gruppe von Reitern auf Pferden zu verpassen. Wir wissen einfach nicht wie. Aber es soll sie gegeben haben.
Die Harpa hatte auch eine besondere Lichtinstallation. Das ganze durften nämlich wir gestalten. Auf der Internetseite paint.is kann man die Harpa anmalen und das ganze in Echtzeit sehen. Das haben wir natürlich ausprobiert und das war echt witzig!
Selbst jetzt noch gehe ich manchmal auf diese Homepage, um ein paar Touristen glücklich zu machen...
Ansonsten wurden ein paar weitere Gebäude in unterschiedlichen Farben beleuchtet aber das war es dann auch an Licht.
Am Freitag gab es dann in vielen Museen kostenlosen Eintritt und ein bisschen Programm, wie dass das Walmuseum dunkel war und man mit Taschenlampe alles erkunden durfte.
Samstag gab es tagsüber viele verschiedene Angebote wie einen 5km Lauf mit Leuchtbändern oder ein Lichtspielplatz für Kinder. Am Abend waren dann viele Schwimmbäder kostenlos, was wir uns nicht entgingen ließen!
Im größten Schwimmbad konnte man drinnen Kanu fahren und später gab es Live-Musik. Dafür war es aber auch sehr sehr voll...
Am Sonntag gab es dann abends eine Stunde keine Straßenbeleuchtung um "die Dunkelheit zu genießen" oder "auf Lichtverschmutzung aufmerksam zu machen". Ich habe beide Begründungen irgendwo gelesen.
Damit wünschen wir euch dann auch mal eine gute Nacht!
Laura und Jonathan
Eröffnet wurde es an der Kirche Hallgrimskirkja mit einer Rede vom Bürgermeister (die wir verpasst haben). Danach wurde die Kirche in einen Vulkan verwandelt, begleitet mit dramatischer Musik im Hintergrund und summenden Drohnen in der Luft.
Irgendwie haben wir es geschafft, danach eine große Gruppe von Reitern auf Pferden zu verpassen. Wir wissen einfach nicht wie. Aber es soll sie gegeben haben.
Die Harpa hatte auch eine besondere Lichtinstallation. Das ganze durften nämlich wir gestalten. Auf der Internetseite paint.is kann man die Harpa anmalen und das ganze in Echtzeit sehen. Das haben wir natürlich ausprobiert und das war echt witzig!
Selbst jetzt noch gehe ich manchmal auf diese Homepage, um ein paar Touristen glücklich zu machen...
Ansonsten wurden ein paar weitere Gebäude in unterschiedlichen Farben beleuchtet aber das war es dann auch an Licht.
Am Freitag gab es dann in vielen Museen kostenlosen Eintritt und ein bisschen Programm, wie dass das Walmuseum dunkel war und man mit Taschenlampe alles erkunden durfte.
Samstag gab es tagsüber viele verschiedene Angebote wie einen 5km Lauf mit Leuchtbändern oder ein Lichtspielplatz für Kinder. Am Abend waren dann viele Schwimmbäder kostenlos, was wir uns nicht entgingen ließen!
Im größten Schwimmbad konnte man drinnen Kanu fahren und später gab es Live-Musik. Dafür war es aber auch sehr sehr voll...
Am Sonntag gab es dann abends eine Stunde keine Straßenbeleuchtung um "die Dunkelheit zu genießen" oder "auf Lichtverschmutzung aufmerksam zu machen". Ich habe beide Begründungen irgendwo gelesen.
Damit wünschen wir euch dann auch mal eine gute Nacht!
Laura und Jonathan
Sonntag, 29. Januar 2017
The Final Countdown
Noch weniger als ein Monat. Dann ist alles vorbei. Wow.
Wir haben so viel erlebt in dieser Zeit, so viele neue Menschen kennengelernt.
Schon jetzt denkt man ans Packen und wieder die Fragen: was kommt mit, was bleibt hier?
Oder auch wie schwer der Abschied sein wird. Oder wie groß die Freude, nach Hause zu kommen. So viel schwirrt im Kopf herum.
Oder auch wie schwer der Abschied sein wird. Oder wie groß die Freude, nach Hause zu kommen. So viel schwirrt im Kopf herum.
Wir haben so viel erlebt in dieser Zeit, so viele neue Menschen kennengelernt.
Gerade noch war man erstaunt, dass ein Monat um ist. Plötzlich stand der Halbjahresbericht an und jetzt haben wir schon den Abschlussbericht eingereicht... Und in einem Monat gehts Heim...
Diese Berichte sollten für den ICJA eine Art der Reflektion darstellen, wo sie einen Einblick auf das Partnerprojekt und den generellen Aufenthalt erhalten sollten. Ferner werden diese Berichte auch an das deutsche Bundesministerium für internationale Zusammenarbeit weitergereicht.
In diesen Berichten sollten wir unsere generelle Zufiredenheit thematisieren, ebenso wie wir in unserem Projekt zurechtkommen. Wir sollten auch die Projekte an sich beschreiben, damit die Gremien auswerten können, ob sie dort weiterhin Freiwillige senden werden. Beide Berichte unsererseits sind wie eine grobe Zusammenfassung des ganzen Jahres, jedoch meist recht einfach erörtert. Vieles, wie unsere gelegentlichen Probleme, sind dort nicht mit eingeflossen, weil es für das Bundesministerium nicht weiter relevant wäre.
Dennoch wollten wir euch die Möglichkeit geben, diese Berichte zu lesen. Wenn ihr möchtet.
In diesen Berichten sollten wir unsere generelle Zufiredenheit thematisieren, ebenso wie wir in unserem Projekt zurechtkommen. Wir sollten auch die Projekte an sich beschreiben, damit die Gremien auswerten können, ob sie dort weiterhin Freiwillige senden werden. Beide Berichte unsererseits sind wie eine grobe Zusammenfassung des ganzen Jahres, jedoch meist recht einfach erörtert. Vieles, wie unsere gelegentlichen Probleme, sind dort nicht mit eingeflossen, weil es für das Bundesministerium nicht weiter relevant wäre.
Dennoch wollten wir euch die Möglichkeit geben, diese Berichte zu lesen. Wenn ihr möchtet.
Donnerstag, 26. Januar 2017
Þorramatur - Vom Hai bis zum Schafshoden
Knapp 2 Wochen lang würdigen die Isländer ihre traditionelle Küche. Im Bonus gab es so vieles reduziert.
Als durften wir dann auch probieren:
Schafskopf, Schafshoden, Gammelhai und Wal.
Eeeecht merkwürdig
Laura hat bereits im Kindergarten probiert und ich dann erst zuhause.
Schafskopf:
Gammelhai:
Schafshoden:
Ich konnte mich dem nicht anschließen.
Aber jedem seine Meinung.
Das wars auch schon wieder von uns.
Auf ein baldiges Wiedersehen,
Jonathan und Laura
Als durften wir dann auch probieren:
Schafskopf, Schafshoden, Gammelhai und Wal.
Eeeecht merkwürdig
Laura hat bereits im Kindergarten probiert und ich dann erst zuhause.
Schafskopf:
"Svið ist ein traditionelles Gericht in Island. Es handelt sich um schwarzgesengte Schafsköpfe, wie sie beim (Haus-)Schlachten anfallen. Svið wird in Supermärkten als Tiefkühlware angeboten. Durch das Abbrennen wird das Fell entfernt. Heute werden die Köpfe als Tiefkühlkost gelagert und auch angeboten. Vor dem Auftauen und Kochen wird die äußere Schicht abgeschabt. Es verbleibt ein Aroma wie beim Räuchern." - WikipediaWir hatten nur kleine Würfel, nicht den tatsächlichen Kopf da. Sie sahen schon nicht sehr appetitlich aus. Der Geschmack war nicht viel besser. Laura war der Meinung, sie würden doch gar nicht so schlecht schmecken, sie hätten etwas Rauchiges. Ich konnte es nicht runterschlucken. Es gelang mir beim besten Willen nicht. Es war einfach zu fest und gleichzeitig wabbelig.
Gammelhai:
"Hákarl ist eine isländische Spezialität, die aus fermentiertem Fleisch des Grönlandhais besteht. Geruch und Geschmack des Gerichts sind sehr intensiv. Da Haie beim Atmen auch ihren Salzhaushalt regulieren, um leichter auf- bzw. abtauchen zu können, ist ein starker Salzgeschmack die Folge. [...] Dem Gericht werden in Island verdauungsfördernde Eigenschaften zugeschrieben, beim Verzehr größerer Mengen kann es zu Durchfall kommen." - WikipediaWo soll ich anfangen? Als würde man auf Gummi kauen. Widerlich. Kurze Zeit dachte ich, ich könnte es schaffen. Dann überkam mich der Würgereiz. Ich spuckte den Hai so schnell es ging aus. Danach war ich nicht mehr so scharf auf Hoden und Walfleisch. Nur Laura fand ihn eigentlich ganz gut.
Schafshoden:
"Súrsaðir hrútspungar, in Molke eingelegte Hammelhoden, teilweise auch als Pastete zubereitet." - Wikipedia
Walfleisch ist selbsterklärend denke ich.Beschreibung von Laura; Beides seehr sauer und eine weiche, gummiartige Konsistenz. Insgesamt meinte sie, der Schafskopf hätte am Besten geschmeckt.
Ich konnte mich dem nicht anschließen.
Aber jedem seine Meinung.
Das wars auch schon wieder von uns.
Auf ein baldiges Wiedersehen,
Jonathan und Laura
Montag, 16. Januar 2017
Þrettándinn - Bye Bye Weihnachten
Der 6. Januar hier in Island ist was Besonderes. Þrettándinn heißt nämlich "der Dreizehnte". Nachdem alle 13 Weihnachtsmänner nach und nach gekommen sind, sind sie am 6. dann auch endlich wieder verschwunden. Das wird gefeiert!
In der ganzen Stadt gibt es riesige Lagerfeuer, in denen Weihnachtsbaume brennen und mit denen auch die letzten Wintergeister vertrieben werden sollen. Es gibt Feuerwerke wie an Silvester und alle entfernen die Weihnachtsdekorationen.
An diesem Tag sollen aber auch merkwürdige Dinge passieren... Robben werden zu Menschen und Kühe fangen an zu sprechen. Ich habe davon nichts gesehen, aber vielleicht haben sich die Robbenmenschen auch einfach zu gut angepasst.
Aber genug gelabert. Macht euch selbst ein Bild!
Zu Weihnachten haben wir übrigens gekocht und zusammen gespeist. Da es keine Geschenke gab, war es das auch schon. Zur Würdigung der britischen Geschenketradition haben wir auch alle zusammen gefrühstückt mit selbst gebackenem Brot. Danach ging es zu einer Weihnachtsfeier anderer Freiwilliger mit Hähnchen und Lamm. Nomnomnom
Am 4. Advent gab es, weil ein paar über Weihnachten nach Hause flogen, auch ein Weihnachtswichteln und internationales Weihnachtsessen. Jeder aus den Haus kochte was typisches aus seinem Land. Ich versuchte mich an Apfelrotkohl und Grünkohl, es gab gebratenen Rosenkohl (typisch britisch), bulgarische Baniza und viel mehr.
Wir hoffen, ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit!
Laura und Jonathan
In der ganzen Stadt gibt es riesige Lagerfeuer, in denen Weihnachtsbaume brennen und mit denen auch die letzten Wintergeister vertrieben werden sollen. Es gibt Feuerwerke wie an Silvester und alle entfernen die Weihnachtsdekorationen.
An diesem Tag sollen aber auch merkwürdige Dinge passieren... Robben werden zu Menschen und Kühe fangen an zu sprechen. Ich habe davon nichts gesehen, aber vielleicht haben sich die Robbenmenschen auch einfach zu gut angepasst.
Aber genug gelabert. Macht euch selbst ein Bild!
Und ein paar Eindrücke im bewegtem Bild.
Zu Weihnachten haben wir übrigens gekocht und zusammen gespeist. Da es keine Geschenke gab, war es das auch schon. Zur Würdigung der britischen Geschenketradition haben wir auch alle zusammen gefrühstückt mit selbst gebackenem Brot. Danach ging es zu einer Weihnachtsfeier anderer Freiwilliger mit Hähnchen und Lamm. Nomnomnom
Am 4. Advent gab es, weil ein paar über Weihnachten nach Hause flogen, auch ein Weihnachtswichteln und internationales Weihnachtsessen. Jeder aus den Haus kochte was typisches aus seinem Land. Ich versuchte mich an Apfelrotkohl und Grünkohl, es gab gebratenen Rosenkohl (typisch britisch), bulgarische Baniza und viel mehr.
Wir hoffen, ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit!
Laura und Jonathan
Dienstag, 3. Januar 2017
Im Citroën durch den Schnee bzw. Gleðilegt nýtt ár!
Das habe ich eigentlich schon vor einer Woche geschrieben... Warum das nicht veröffentlicht wurde, weiß ich nicht... Dann ebend jetzt :)
Gleðilegt nýtt ár! Oder auch Frohes neues Jahr!
Am letzten Tag des Jahres haben wir uns entschieden, bzw. ich wurde überredet, nochmal einen Ausflug zu machen. Bei knapp 4h Licht bot sich der Golden Circle an. Und außer Jonathan und mir hat den ja auch noch niemand gemacht. Es war das 5. Mal Golden Cirlce für mich, das 6. für Jonathan.
Erstmal mussten wir das Auto holen. Da kein Bus fuhr, mussten wir 30min durch den Schnee stapfen. Aber es hat sich gelohnt: wir wurden kostenlos geupgraded. Aus einem Ford Fiesta wurde ein Citroën C4 Cactus.
Wir fuhren bei Sonnenaufgang los, nach knapp 3 Tagen Schneesturm in Island (alle Inlandsflüge wurden gestrichen) war der Himmel endlich wieder klar. Der Schnee glitzterte und die tiefstehende Sonne gab der ganzen Landschaft eine einzigartige Atmosphäre.
Þingvellir besteht sonst aus einem breiten Bach, kleinen Flussarmen und vielen mit Wasser gefüllten Spalten. Doch eine riiiesige Eisfläche war stattdessen dort. Sogar einen Wegabschnitt hat die Eismasse mit sich gerissen, sodass man nur noch drum herum gehen konnte.
Den Geysir fand ich schon beim dritten Mal nicht mehr so spektakulär, doch dieses Mal war es richtig schön! Die Sonne stand genau auf Augenhöhe und schien durch die Dämpfe. Einzigartige Bilder entstanden.
Den Gullfoss konnten wir nur von weitem betrachten, da der Weg zu vereist und zugeschneit war, dass man sich nur alle Arme und Beine brechen würde.
Am Abend holten wir noch eine Freiwillige vom Flughafen ab. Wir hatten ja den Luxus eines Autos. Ihr Flug hatte 4h Verspätung, wie 6 andere Flüge auf der Anzeigetafel. Nur einer war mit 6min Verspätung vergleichsweise pünktlich.
Am Abend teilten wir Freiwilligen uns auf: die einen gingen Downtown zur Kirche, wir anderen wollten es etwas entspannter und gingen zum Perlan, wo man auf ganz Reykjavik sehen konnte - zu denen gehörten wir.
Es gab keinen Countdown oder irgendwas, sowieso war ab 9 der Himmel voller Lichter.
Auch war 15 Minuten vor Mitternacht mehr los als 15 Minuten danach. Da war anscheinend schon alles verschossen.
Aber die Islander wissen, wie man Silvester feiert.
Gleðilegt nýtt ár! Oder auch Frohes neues Jahr!
Am letzten Tag des Jahres haben wir uns entschieden, bzw. ich wurde überredet, nochmal einen Ausflug zu machen. Bei knapp 4h Licht bot sich der Golden Circle an. Und außer Jonathan und mir hat den ja auch noch niemand gemacht. Es war das 5. Mal Golden Cirlce für mich, das 6. für Jonathan.
Erstmal mussten wir das Auto holen. Da kein Bus fuhr, mussten wir 30min durch den Schnee stapfen. Aber es hat sich gelohnt: wir wurden kostenlos geupgraded. Aus einem Ford Fiesta wurde ein Citroën C4 Cactus.
Wir fuhren bei Sonnenaufgang los, nach knapp 3 Tagen Schneesturm in Island (alle Inlandsflüge wurden gestrichen) war der Himmel endlich wieder klar. Der Schnee glitzterte und die tiefstehende Sonne gab der ganzen Landschaft eine einzigartige Atmosphäre.
Den Geysir fand ich schon beim dritten Mal nicht mehr so spektakulär, doch dieses Mal war es richtig schön! Die Sonne stand genau auf Augenhöhe und schien durch die Dämpfe. Einzigartige Bilder entstanden.
Den Gullfoss konnten wir nur von weitem betrachten, da der Weg zu vereist und zugeschneit war, dass man sich nur alle Arme und Beine brechen würde.
Am Abend holten wir noch eine Freiwillige vom Flughafen ab. Wir hatten ja den Luxus eines Autos. Ihr Flug hatte 4h Verspätung, wie 6 andere Flüge auf der Anzeigetafel. Nur einer war mit 6min Verspätung vergleichsweise pünktlich.
Am Abend teilten wir Freiwilligen uns auf: die einen gingen Downtown zur Kirche, wir anderen wollten es etwas entspannter und gingen zum Perlan, wo man auf ganz Reykjavik sehen konnte - zu denen gehörten wir.
Es gab keinen Countdown oder irgendwas, sowieso war ab 9 der Himmel voller Lichter.
Auch war 15 Minuten vor Mitternacht mehr los als 15 Minuten danach. Da war anscheinend schon alles verschossen.
Aber die Islander wissen, wie man Silvester feiert.
Damit nochmal allen ein Frohes neues Jahr! ❤
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