Es gab mal wieder Besuch! Zwar nicht bei uns, aber trotzdem ein Grund zum Reisen. Eine WG-Mitbewohnerin, mit der wir uns sehr gut verstehen, bekam Besuch von ihrer Freundin.
Wir entscheiden uns also über ein verlängertes Wochenende wegzufahren. Da wir ja Snæfellsnes gerade wiedermal hinter uns hatten und Jonathan und ich den Süden recht unspektakulär fanden, verschlug es uns in den Norden nach Akureyri.
Auto gebucht, Unterkunft rausgesucht und los gings. Wir waren 5, eine weitere aus der WG kam auch mit. Das Auto war somit also vollbesetzt mit Deutschsprachigen, drei Leute aus Berlin und zwei aus Wien.
Wir entscheiden uns also über ein verlängertes Wochenende wegzufahren. Da wir ja Snæfellsnes gerade wiedermal hinter uns hatten und Jonathan und ich den Süden recht unspektakulär fanden, verschlug es uns in den Norden nach Akureyri.
Auto gebucht, Unterkunft rausgesucht und los gings. Wir waren 5, eine weitere aus der WG kam auch mit. Das Auto war somit also vollbesetzt mit Deutschsprachigen, drei Leute aus Berlin und zwei aus Wien.
Am Freitag gings los. Sturmwarnung. Das waren tolle Aussichten... Aber da wir nicht viele Stops hatten, war das mit dem Wetter auch ok. Wir hielten an einer Schlucht mit Wasserfall, wo nur Elisa und Ich uns raustrauten. Es war echt cool da rum zu laufen aber am Ende waren wir seeehr nass.
Dann gings nur noch weiter nach oben in den Norden. Wir umfuhren eine Landzunge und als wir in Akureyri ankamen, war es schon lange dunkel.
Unsere Unterkunft lag auf der anderen Seite des Fjords an dem Akureyri liegt, also hatten wir einen atemberaubenden Ausblick aufs "nächtliche" (wir kamen zwischen 5 und 6 Uhr dort an) Akureyri.
Den Abend verbrachten wir recht entspannt in dem riesigen Apartment.
Dann gings nur noch weiter nach oben in den Norden. Wir umfuhren eine Landzunge und als wir in Akureyri ankamen, war es schon lange dunkel.
Unsere Unterkunft lag auf der anderen Seite des Fjords an dem Akureyri liegt, also hatten wir einen atemberaubenden Ausblick aufs "nächtliche" (wir kamen zwischen 5 und 6 Uhr dort an) Akureyri.
Den Abend verbrachten wir recht entspannt in dem riesigen Apartment.
Am Samstag fuhren wir dann zum Mývatn. Das ist der See, bei dem Lava und Wasser ganz viel abstrakte Naturphänomene erschaffen haben.
Das Wetter war einfach nur ein Traum. Es wehte kaum Wind, es regnete nicht, der Himmel war nur leicht bewölkt. Fantastisch.
Wir hielten am Goðafoss, wo es doch etwas sehr windig war. Wir parkten auf dem Parkplatz auf der anderen Seite als damals bei der Rundreise mit Jonathans Mutter. Da kam man sogar runter ans Wasser.
Das Wetter war einfach nur ein Traum. Es wehte kaum Wind, es regnete nicht, der Himmel war nur leicht bewölkt. Fantastisch.
Wir hielten am Goðafoss, wo es doch etwas sehr windig war. Wir parkten auf dem Parkplatz auf der anderen Seite als damals bei der Rundreise mit Jonathans Mutter. Da kam man sogar runter ans Wasser.
Dann erreichten wir den Mývatn. Zuvor hatte es ein wenig gescheit. Aber auch nur ein wenig, nichtmal ein Zentimeter. Alles glitzerte im "Sonnenuntergangslicht" der tief stehenden Sonne und wir starrten nuuuur aus dem Fenster.
Wir hielten an einem kleinen Wäldchen, das im Sommer einen kleinen gepflegten Garten beherbergt. Der bestand jetzt leider nur aus vertrockneten Büschen, aber das Wäldchen an sich war echt schnuckelig, da es hier ja auch nicht so viele gibt.
Wir liefen durch und standen dann an einer kleinen Klippe, von der aus man auf den See und die Umgebung sehen konnte. Dort waren auch diese Lavasäulen, die aus dem Wasser ragten. Schwer zu fotografieren, da die Sonne genau auf unserer Höhe hinter ihnen stand, aber es war sehr schön anzusehen.
Danach hielten wir Dimmuborgir, das meterhohe Lavafeld, und wir liefen dort kurz umher. Dort verstecken sich ja die Weihnachtstrolle, hier gibt es ja nicht einen netten Weihnachtsmann sondern dreizehn chaosstiftende Weihnachtsmanntrolle. Mehrmals riefen wir laut nach ihnen, aber keiner kam raus. Im Schnee wirkte aber auch der ganze Ort nochmal mysteriöser als schon im Sommer.
Vom Parkplatz aus hatten wir einen tollen Blick auf den Aschekrater Hverfell, der komplett mit Schnee bedeckt war und leuchtend in der Landschaft da lag.
Wir fuhren noch ein Stück weiter in den Osten um ins noch ein Sulfatarenfeld anzusehen, bevor die Sonne weg war. Als wir über den Berg dahin fuhren, war es fast schon chaotisch im Auto, weil alle bei dem Ausblick fast ausflippten. Die Sonne stand sehr tief und alles leuchtete golden unter ihr. Hinter dem Berg lag noch mehr Schnee. Alles war weiß. Und es war kalt. Wir versammelten uns also an der dicksten Dampfwolke und liefen immer wieder durch den warmen, stinkenden Dampf. Und coole Fotos gabs natürlich auch.
Danach gings über den Berg zurück, wo wir diesmal anhalten konnten für Fotos. Atemberaubend schön.
Dann gings Heim und es war auch schon wieder dunkel als wir ankamen. Wir gingen noch einkaufen, auf dem Plan stand Raclette, diese Unterkunft war bestens ausgestattet.
Wir futterten den ganzen Abend und setzten uns dann raus, dick eingepackt, um Nordlichter zu beobachten. Es war kalt und windig, aber die Nordlichter boten uns eine kleine Show. Sie waren nicht allzu stark aber trotzdem schön anzusehen über den Lichtern der Stadt.
Am Sonntag ging es straight zurück. Es stürmte wieder, in der Nacht wurde sogar der Gartenglastisch umgeweht...
Wir fuhren und fuhren, diemal den kürzeren Weg über die Nummer 1, wo Jonathan und ich auch noch nicht lang gefahren sind. Zwischendurch lichete sich der Himmel und wir fuhren durch goldgelbe Taler, umramt von strahlenden Bergen. Und dann regnete es wieder so sehr, dass wir nicht weiter als 5m sehen konnten.
Wir fuhren und fuhren, diemal den kürzeren Weg über die Nummer 1, wo Jonathan und ich auch noch nicht lang gefahren sind. Zwischendurch lichete sich der Himmel und wir fuhren durch goldgelbe Taler, umramt von strahlenden Bergen. Und dann regnete es wieder so sehr, dass wir nicht weiter als 5m sehen konnten.
Wir hielten nochmal am Grábrok, einem Vulkankrater. Wie gesagt, es gab eine Sturmwarnung... Man konnte sich richtig in den Wind reinlegen und stand trotzdem noch aufrecht. Einmal hats mich dann auch umgeweht. Das war schon echt krass.
Wir kamen wohlbehalten Zuhause an, erledigten noch notwendige Einkäufe mit dem Luxus des Autos und fielen todmüde ins Bett.
Insgesamt der beste Trip mit den neuen Freiwilligen bisher!
Es soll nicht der letzte sein!
Insgesamt der beste Trip mit den neuen Freiwilligen bisher!
Es soll nicht der letzte sein!
Jonathan und Laura
