Am Abend davor gab es Pizza, denn an seinem letzten Tag als Teenager durfte er sich natürlich was aussuchen. Und was ist besser als selbstgemachte Pizza?
Den Rest des Abends hatte Jonathan Küchenverbot, denn ein Kuchen musste ja auch her.
Am nächsten Morgen durfte er dann ein paar Teelichter auspusten, da ich aus Kokosraspeln einen Sturmtruppler auf den Kuchen gestreut habe, und die Flocken sollten sich ja nicht im ganzen Zimmer verbreiten.
Jetzt ist er also 20. Heißt also, dass es ihm wieder erlaubt ist, Alkohol zu kaufen. Nachmittags gingen wir also in den Alkoholladen und zelebrierten das mit dem Kauf eines symbolischen Biers.
Am Wochenende wollte Jonathan dann natürlich ausgehen und seinen Geburtstag zelebrieren. Doch niemand hatte Lust. Als er später aber runter in die Küche kam, hatte ich natürlich eine kleine Party vorbereitet. Es fing mit einem Witz an, doch ich hatte es dann wirklich durchgezogen: es war eine Justin Bieber Mottoparty mit Masken, Tattoos und Postern. Das war schon recht witzig. Später gingen wir noch Downtown.
Eine Woche später gab es dann noch ein Highlight. Wenn man ein Jahr in Reykjavík lebt, muss man schonmal ein Konzert in der Harpa gesehen haben. Zufälliger Weise führte grad das Isländische Symphonie-Orchester "Disney Phantasia" auf, was Jonathan und ich beide noch nicht gesehen haben. Ich schenkte Jonathan also Karten dafür (auch ein bisschen aus Eigeninteresse) und dann gings da hin. Und es war sooooo schön! Die Konzerthalle ist genauso faszinierend wie die Harpa von außen, und das Orchester war toll, immer den Ton genau zu den Bewegungen der Figuren getroffen. Man wusste gar nicht, was zu erst da war, das Bild oder die Musik.
Es war zusammenfassend eine tolle Vorstellung.
Und ich denke, auch ein toller Geburtstag.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen