Donnerstag, 24. März 2016

Zimmer - Marke: Eigenbau

Endlich hat unser Nachbar dran gedacht und seine Bohrmaschine von der Arbeit mitgebracht. Darauf warten wir seit mindestens 2 Wochen. Seine Ehefrau meinte immer "Ich kenne ihn lange, irgendwann wird er daran denken". Letztens hieß es auch schon: "Er ist schrecklich, aber gut mit den Kindern."
Nun, endlich, hat er dran gedacht und wir konnten unsere Zimmereinrichtung abrunden.
Auf dem Plan standen ein Regal und eine Hakenleiste.
Erstmal mussten wir rausfinden, welcher Bohreraufsatz für unsere Schrauben und Dübel taugen. Nach 3 verschiedenen Aufsätzen hatten wir endlich ein passendes Loch in der Wand. Dann ging das nächste auch ganz fix. Die andern beiden Löcher gestalteten sich da wieder schwieriger. Denn die Wand hier besteht aus 2 Teilen: einer aus Stein, einer aus Holz. Und ganz schön festes Holz. Vermutlich wurde hier irgendwann mal eine Wand reingesetzt. Doch am Ende haben wir es geschafft: 4 Dübel steckten in der Wand. Und wir haben nicht ins andere Zimmer durchgebohrt. Puhhh
Also das Regal festschrauben. Auf der einen Seite war das ganz einfach, auf der anderen nun ja... Wir haben wohl 3mm zu weit oben gebohrt. Jetzt ist die Schraube ein bisschen sehr schief reingedreht. Aber das Regal scheint zu halten.
Dann die Hakenleiste. Problem: wir fanden in der Werkzeugkiste nur noch einen einzigen weiteren Dübel... Zum Glück bauen die anderen Nachbarn unten grad (hatte ich erwähnt, dass man Sonntags auch in Wände bohren kann, sodass das ganze Haus wackelt?). Die gaben uns freundlicher Weise passende Dübel und weiter ging es also. Clever wie wir sind, bohrten wir die Löcher natürlich in die Steinwand und ziemlich schnell hing nun die Hakenleiste.
Gestern haben wir schon ein anderes "Regal" angebracht: eine Obstkiste, die in unserem Zimmer stand. Da haben wir aber nur 2 Nägel in die Wand geschlagen. Entweder bestehen die Nägel aus Gummi oder die Wand aus Titan. Zwei Nägel haben wir komplett verbogen, ein anderer ist durchgebrochen. Im Endeffekt hängt jetzt eine Obstkiste in unserem Zimmer wo ich meinen Schmuck aufbewahren kann.

Alles in allem wird es langsam "heimelich" hier. Ich werde auch versuchen, ein bisschen zu malen und zu zeichnen, damit wir nach und nach die schon vorhandenen Bilder in diesem Raum abhängen können. Jonathan wird mich dabei mental unterstützen. Eine Islandkarte ziehrt auch schon unser Reich, damit wir dokumentieren können, wohin wir so reisen.

Ich weiß noch als wir den ersten Schritt in diesen Raum gemacht haben. Es wirkte winzig. Mittlerweile haben wir sehr viel Platz, das ist so schön!

ein Rundumblick


vor ein paar Wochen - Jetzt

Liebe Grüße von den Hobbyhandwerkern
Jonathan und Laura

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